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 Eine Sekundarschule für Landkreis Niawa (Niawa Chiefdom Secondary School - NCSS)

In den Jahren 2015/2016 bauten wir eine Sekundarschule in der Gemeinde Niawa. Das Projekt hieß „Niawa Chiefdom Secondary School (NCSS) Construction Project”, und es soll über 250 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit der über die Grundschule hinausgehende Schulbildung ermöglichen. Die Sekundarschule wurde in der Stadt Gandorhun gebaut und umfasst sechs Klassenzimmer, Bibliothek, Büro, Lehrerzimmer, Toiletten, Lager, Wasserbrunnen und Einrichtung samt Solarbeleuchtung. Dieses Projekt wurde mit Ende des Jahres 2016 abgeschlossen. Das Projekt wurde co-finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Fambul Tik, e.V. und „Youth in Action for Development“ (YAD),

Diese Sekundarschule ist die erste und einzige Sekundarschule in der gesamten Region mit mehr als 12.000 Einwohnern. Die Kinder konnten bisher bestenfalls die Grundschule besuchen, eine weitergehende Schulbildung war nur möglich, wenn man zu Verwandten in einer andere Stadt zog, denn die nächste Sekundarschule ist über 60 km weit entfernt – insofern unerreichbar in einem Gelände, in denen nur halbjährlich die „Straßen“ überhaupt passierbar sind und nur unter erschwerten Bedingungen befahren werden können.

In dieser Region war es bisher üblich, dass Kinder höchstens die Grundschule besuchten, um nachfolgend als Arbeiter ihrer Familie bei der Landwirtschaft zu helfen oder in andere Familie verheiratet zu werden.

Durch die neu errichtete Schule haben jetzt die Kinder die Möglichkeit, in ihrem Heimatgebiet die Sekundarschule zu besuchen und damit die Grundlage für eine weitere Ausbildung zu schaffen.


Eine Schule für Dörf Matakan (Matakan Community Primary School - MCPS)

Wir sind der Meinung, dass Bildung der Schlüssel für Entwicklung ist und dass das Erheben von Schulgebühren, arme Familien der Möglichkeit beraubt, ihren Kindern Bildung zukommen zu lassen. Deshalb haben wir begonnen, über die Jahre Schulen in benachteiligten Gemeinden in Sierra Leone zu bauen. Schillerndes Beispiel ist die Makatan Gemeindegrundschule (Matakan Community Primary School - MCPS). Dort lernen gegenwärtig mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus dem Dorf Makatan und dem benachbarten Niawa, im Kenema Distrikt, kostenfrei. Das Projekt wurde co-finanziert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Fambul Tik, e.V. und „Youth in Action for Development“ (YAD), welcher unser Partner vor Ort in Sierra Leone ist. Dieses Projekt umfasst eine Struktur mit fünf Klassenräumen, einem Büro, einer Bibliothek, einem Lehrerzimmer, einem Lagerraum, Toiletten und einen Brunnen zur Versorgung mit sauberem Wasser. Seit 2013 tragen Fambul Tik, e.V. und YAD die gesamten Lohnkosten für die vier Lehrer, die die Schule leiten und die Kinder unterrichten.

In den Jahren zuvor, hatte Fambul Tik e.V. die Patenschaft von verschiedenen Waisenkindern übernommen und deren Schulbildung an vorhandenen staatlichen Schulen finanziert. Da aber der Bedarf an Schulbildung nicht nur bei Waisenkindern, sondern eben bei einer Vielzahl von Kindern in ärmeren Gebieten des Landes besteht, hatten wir uns entschlossen, eine eigene Grundschule zu errichten. Der Vorteil hierbei bestand nicht nur darin, dass es auf die Dauer und im Verhältnis zu der Menge der zu unterrichtenden Kinder kostengünstiger ist, die Lehrer zu bezahlen, die eine Vielzahl an Kinder unterrichten können. Zudem ist es einfacher zu kontrollieren, dass die Kinder auch den Schulbesuch wahrnehmen, statt weiterhin als Kinderarbeiter eingesetzt zu werden, und tatsächlich auch Schulbildung erfahren.

Im Januar 2016 wurde im Rahmen einer besonderen Zeremonie der Vorstandsvorsitzenden von Fambul Tik e.V., Frau Ute Sheriff, durch die Landesherrin des Niawa Stammesgebiets, Bürgermeisterin Mariama Jaward Tamia (III), eine Ehrenurkunde in Anerkennung der Leistungen beim Nachkriegswiederaufbau durch Fambul Tik, e.V. und seiner Partner überreicht.

Fambul Tik und MLK Beitrag im Ebola-Kampf

fambulfrontpage 1Tote auf den Straßen, überforderte Helfer und fehlende medizinische Möglichkeiten. Seit Monaten wütet in vielen Ländern Afrikas die Ebola-Epidemie. Betroffen ist nicht nur die Bevölkerung, auch helfende Ärzte und Pfleger infizieren sich häufig mit der hoch ansteckenden Krankheit.

„Die hygienischen Möglichkeiten in den Krankenhäusern sind einfach nicht mit unseren vergleichbar“, sagt die Berliner Rechtsanwältin und Vorsitzende des Hilfsvereins „Fambul Tik“, Ute Winkelmann-Sheriff (37).  Read more..

Fambul Tik Delivers Medical Equipment

fambulfrontpage 3Youth in Action for Development (YAD) in collaboration with its German partner, Fambul Tik e.V., has donated medical equipment to two Peripheral Health Units (PHUs) at Yarbaima town in Langurama Chiefdom and Blama town in the Small Bo Chiefdom in Kenema district.

The items donated included 8 hospital beds, 8 mattresses, 2 examination stretchers, 2 X-Ray Extractor and 2 cartons of bacterial disinfectants. Read more

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